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Der "Journalismus-Report" gilt längst als Leitwährung der Branche. Das Facultas-Buch zur letzten Gesamterhebung können wir nun zur Verfügung stellen. Außerdem zum freien Download: Ein wichtiger Journal-Text unseres langjährigen Eichstätter Forschungspartners Klaus Meier.
Wer sind Österreichs Journalist:innen? Wie sehen sie ihre Arbeitssituation? Was motiviert sie, welchem Rollenbild wollen sie entsprechen, von wem fühlen sie sich unterstützt? Der österreichische Journalismus-Report, der 2020 erschienen ist, vereint die Ergebnisse einer detaillierten Datenerhebung in mehr als 300 österreichischen Medienhäusern und einer repräsentativen Befragung von 501 österreichischen Journalist:innen. Es ist der 6. Band der sozialwissenschaftlichen Reihe von Medienhaus Wien, die die Macher:innen von Österreichs Medien untersucht. Autor:innen sind Andy Kaltenbrunner, Renée Lugschitz, Sonja Luef, Matthias Karmasin und Daniela Kraus. Die Grundlagenforschung dazu - "Journalism in Transition" - wurde 2017 bis 2019 von Medienhaus Wien und dem CMC-Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften/Universität Klagenfurt durchgeführt und von der nationalen Forschungsförderung FWF unterstützt. Schon bisher konnten Interessierte eine Kurz-Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse auf unserer Website downloaden. Nun machen wir, mit freundlicher Genehmigung des Facultas-Verlages, das gesamte, rund 300 Seiten starke Werk kostenlos zugänglich. Tausende von Daten zu Österreichs Journalist:innen sind somit frei verfügbar. Als Longitudinalstudie (die ersten Gesamterhebungen und Befragungen dieser Art wurden 2007 bzw. 2008 von Medienhaus Wien publiziert) lassen sich auch die deutlichen Veränderungen in diesem Beruf in einem Dutzend Jahren darstellen und analysieren. Ebenfalls im Download-Bereich finden Sie einen neuen Aufsatz von Journalistik-Professor Klaus Meier, mit dem und mit dessen Forschungsstätte, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Medienhaus Wien schon oft kooperiert hat. Zu Zeiten mancher Verwirrung durch parajournalistische und propagandistische Medien macht Meier in dem Text, der im Journal für Rechtspolitik erschienen ist, ganz klar, was unabhängiger Journalismus ist – und was eben nicht. | ||||||||||||
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