Der Journalisten-Report IV

Medienmanagement in Österreich
Journalismus und Massenmedien haben sich im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts mehr verändert als in dem halben Jahrhundert davor. Ebenso die Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten in Medienunternehmen.

Für den Journalisten-Report IV stehen die Gestalter und Verwalter der wirtschaftlichen Prozesse im Mittelpunkt: die Medienmanagerinnen und Medienmanager. Erstmals werden in Österreich soziodemografische Eckdaten dieser besonderen Berufsgruppe präsentiert. In Interviews mit mehr als hundert Entscheidungsträgern aus allen Medientypen wurden deren Werthaltungen, Einschätzungen von Journalismus und eigene ethische und politische Überzeugungen ermittelt. Der Journalisten-Report IV fragt auch, mit welchen medienpolitischen Maßnahmen und Innovationsstrategien sie ihre Unternehmen in die Zukunft führen und professionellen Journalismus sichern wollen. Einen Vergleich mit deutschen Studien zum Thema unternehmen Carsten Winter und Christopher Buschow.

Die Befragungsergebnisse und wissenschaftlichen Analysen der Herausgeber werden von hochkarätigen Praktikern und Kennern der Besonderheiten von Medienmanagement in Österreich kommentiert: von Gerlinde Hinterleitner, Nikolaus Koller, Peter Kropsch, Hermann Petz, Claus Reitan und Alexander Wrabetz.
  • Inhaltsverzeichnis (PDF)

  • Die Journalisten-Reports. Berichte zur Lage des Journalismus in Österreich

    Die ab 2006 von Medienhaus Wien als Serie von bisher vier „Journalisten-Reports“ publizierten Studien über Journalismus und Medien in Österreich finden viel Aufmerksamkeit in Massenmedien und in der Medienwissenschaft.

    Bisher wurden in der Serie eine Grundlagenstudie zu Berufsstruktur und soziodemographischen Merkmalen von JournalistInnen in Österreich präsentiert (Journalisten-Report I); darauf aufbauend die erste repräsentative Befragung österreichischer JournalistInnen zu Ethik, Rollenselbstverständnis und Arbeitsweisen (Journalisten-Report II); sowie in Folge eine Vertiefungsstudie über Politikjournalismus in Österreich (Journalisten-Report III) und - ganz aktuell - über die heimischen MedienmanagerInnen. Publiziert wurden die Bände im renommierten Wissenschaftsverlag facultas wuv.

    Die Ergebnisse werden von der Journalismusforschung als Referenzdaten für Österreich referiert, sie sind Grundlage zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen, Dissertationen und Diplomarbeiten. Die Wahrnehmung der Serie beschränkt sich aber nicht auf die scientific community: Genauso werden die Daten in der medialen Berichterstattung zitiert, von Journalisten und Medienverbänden bei Kongressen national und international angeführt oder etwa von Bildungsinstitutionen zur Entwicklung neuer Qualifizierungsmaßnahmen verwendet.

    Eine Zusammenfassung des Journalisten-Report I in englischer Sprache finden Sie hier.

    Bisher erschienen:

    • Kaltenbrunner, Andy/Karmasin, Matthias/Kraus, Daniela/Zimmermann, Astrid (2007): Der Journalisten-Report. Österreichs Medien und ihre Macher. Facultas Verlag. Wien.
    • Kaltenbrunner, Andy/Karmasin, Matthias/Kraus, Daniela/Zimmermann, Astrid (2008): Der Journalisten-Report II. Österreichs Medienmacher und ihre Motive. Facultas. Wien.
    • Kaltenbrunner, Andy/Karmasin, Matthias/Kraus, Daniela (Hg.) (2010): Der Journalisten-Report III. Politikjournalismus in Österreich. Facultas. Wien.
    • Kaltenbrunner, Andy/Karmasin, Matthias/Kraus, Daniela (Hg.) (2013): Der Journalisten-Report IV. Medienmanagement in Österreich. Facultas. Wien.