Medienpolitik-Bilanz der ÖVP/FPÖ-Regierung

In der eben erschienenen Regierungsbilanz zu Schwarz/Türkis-Blau übernahm Andy Kaltenbrunner die politikwissenschaftliche Analyse der medienpolitischen Pläne und Ergebnisse.
Der Sammelband "Die blau-schwarze Wende", herausgegeben von Emmerich Tálos, war von 22 Wissenschaftlern ursprünglich als Analyse des ersten Regierungsjahres der neuen ÖVP-FPÖ-Koalition angelegt. Es wurde zur Bilanz. Medienhaus Wien-Gesellschafter Andy Kaltenbrunner vergleicht darin in einem ausführlichen Medienpolitik-Kapitel die Kontinuitäten und Brüche der schwarz/türkis-blau/orangen Regierungsphasen (2000 bis 2006, 2018 - 2019). Ein Fazit: Die Forcierung des privaten Mediensektors auf Kosten des öffentlich-rechtlichen wurde logisch fortgesetzt. Auch die Konflikte der FPÖ mit unabhängigem Journalismus sind nicht neu, wenn auch in den vergangenen Jahren besonders heftig ausgetragen. Das Buch, das in 20 Kapiteln die Akteure und die Politikfelder dieser Regierungsperioden analysiert, wurde am 18. Juni präsentiert. Emmerich Tálos (Hg.): Die schwarz-blaue Wende in Österreich, Eine Bilanz, LIT-Verlag, Münster.




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